Wir über uns

Wenn man im Süden des Landesverbandes Westfalen den Namen "Bezirk Nördliches Ostwestfalen" hört, dann ist für einige Spötter klar, das ist doch Süddänemark oder so. Im Bezirk Nördliches Ostwestfalen kennt man diesen Witz natürlich schon zur genüge und hat auch Verständnis dafür. Einige Rettungsschwimmer im restlichen Landesverband stolpern natürlich auch über den ach so langen Namen. Doch sind wir mal ehrlich, viel kürzer sind die Bezirksnamen Siegerland-Wittgenstein und Hagen-Ennepe-Ruhr auch nicht. Aber im Norden des Landesverbandes kürzt man den Bezirk sowieso mit NOW ab. Und über die Wahl des Namens haben die NOWler Anfang 1984 heftig diskutiert.
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es den Bezirk NOW nämlich gar nicht. Seit 1926 waren die Gebiete des Kreises Güterstoh, Herford und Minden-Lübbecke mit der Stadt Bielefeld zum Bezirk Bielefeld zusammengeschlossen. Der hatte 1982 7.390 Mitglieder und war damit nicht nur flächenmäßig kaum noch zu verwalten. Darum beschloß man die Dreiteilung des Bezirks. Nach der Zustimmung des LV vom 23. April 1983 entstanden die neuen Bezirke Kreis Gütersloh, Stadt Bielefeld und Nördliches Ostwestfalen, wobei NOW der Rechtsnachfolger des alten Bezirks Bielefeld wurde. Bei der Wahl des Namens versuchten die nördlichen Ostwestfalen den Raum ihres Bezirks geographisch möglichst genau einzugrenzen und diesem dann einen Namen zu geben. Das führte dann zur heutigen Bezeichnung.
Heute besteht der Bezirk aus 13 Ortsgruppen mit zusammen 4310 Mitgliedern (Stand 31. Dezember 2013). Insgesamt verfügt man über 8 Einsatzfahrzeuge, 12 Motorrettungsboote, 18 Wachführer, 70 Bootsführer, 23 Einsatztaucher, 31 Sprechfunker, 45 Sanitäter und 38 Kraftfahrer. Diese sind regelmäßig zusammen mit "normalen" Rettungsschwimmern im Wasserrettungsdienst an der Weser, dem Mittellandkanal und zwei Badeseen tätig. Außerdem bestehen Schnelleinsatzgruppen für Taucheinsätze, die im Bedarfsfall von den Leitstellen der Kreise alamiert werden und vier Bootstrupps wirken in der Gefahrenabwehr des Landes NRW mit.